Formel E: In den Strassen von … Genf, Motorsport zurück in der Schweiz

Die Formel E auf Welttournee. Zum ersten Mal hatten die schweizer Formel E-Fans die Gelegenheit, den Einheitsboliden der Formel E, den Spark-Renault SRT_01E, in Action vor Ort zu erleben. In den Strassen von Genf pilotierte die schweizer Autorennfahrerin Simona de Silvestro, die bis 2013 in der IndyCar-Serei tätig war, das Formel E-Auto mit einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 225 km/h.


Die beiden großen schweizer Hauptsponsoren TAG Heuer, ein Uhrenunternehmen und Produzent von Zeitmesseinrichtungen, und Julius Baer, eine Privatbank aus Zürich, organisierten das Event, die die Rückkehr des Motorsports in die Schweiz feierten.


De Silvestro startete vor einer neu eröffneten TAG Heuer Boutique, fuhr entlang der Quai-du-Général-Guisan und passierte die Genfer Filiale von Julius Baer. Dort traf die 26-jährige schweizer Pilotin ein bekanntes Gesicht der Formel E.

Venturi-Pilot Nick Heidfeld, der in der Schweiz lebt, wartete auf die Pilotin vor dem Büro der Schweizer Privatbank. Das Formel E-Fahrzeug bummelte dann entlang der Brücke Mont Blanc, bevor es am Quai du Mont-Blanc die Zielflagge sah.

Die Schweizerin Simona de Silvestro, die in der Formel 1 bereits für Sauber testete, war ganz begeistert über ihren Ausflug in die vollelektrische Serie:“ Es war ein besonderer Moment für mich, das Formel E-Auto hier in den Genfer Strassen zu fahren. An einem Tag, der die Rückkehr des Motorsports für die Schweiz bedeutet. Ich fuhr zum ersten Mal den Spark-Renault SRT_01E und das erste Gefühl, das ich hatte, es gibt keinen Lärm.

Für einen Piloten ist jeder neue Wettbewerb eine großartige Erfahrung und das ist etwas ganz Besonderes. Die Beschleunigung dieses Rennautos ist wirklich klasse und ich hatte viel Spass. Ich bin sicher, die amerikanischen Motorsportfans werden es lieben, die Formel E in Miami und Long Beach in den nächsten Wochen zu sehen.“


Es war ein ganz besonderer Moment für de Silvestro, es war auch ein ganz historischer Moment für die schweizer Motorsportfans. In der Nähe von Bern wurde letztmals 1954, also vor 61 Jahren, ein Autorennen auf dem Kurs von Bremgarten abgehalten. Jetzt kehrt der Motorsport in die Schweiz wieder zurück. Möglich gemacht hat es eine historischen Entscheidung des Nationalrats, der einen Antrag des schweizer Politikers Fathi Derder genehmigte.

Derder höchstpersönlich schwenkte vor dem Formel-E Auto die Schweizer Flagge und gab damit den Startschuß für die Demofahrt in den Strassen von Genf.
Das neue Gesetz in der Schweiz wurde bereits vom Ständerat, ein Zusammenschluß der Kantone, bewilligt und erlaubt nur  vollelektrischen Rennen in dem Alpenstaat zu fahren. Das eröffnet den Formel E-Organisatoren um Serienboss Alejandro Agag die Möglichkeit, zukünftig ePrix in der Schweiz auszutragen.

„Wir hätten es nie geträumt, einen ePrix in der Schweiz  auf den Weg zu bringen, das ohne die Unterstützung von TAG Heuer und Jean-Claude Biver’s (Anmerkung:Leiter und Manager von TAG Heuer) nicht möglich gewesen wäre. Wir sind sehr stolz, TAG Heuer als ein Gründungsmitglied der Formel E zu haben und sind sehr dankbar, dass sie uns in diesen aufregenden Wettbewerb unterstützen können. Wenn ein ePrix in die Schweiz kommt, wird TAG Heuer definitiv unsere Titelsponsor werden. Der ePrix wird unsere enge Beziehung zu diesem Land weiter verstärken, der der Heimatmarkt unserer globalen Partnerbank Julius Baer ist. Seit dem ersten Rennen in Peking sind sie immer voll hinter uns gestanden“ sagte Agag.

Genf steht ja diese Woche im Mittelpunkt der Internationalen Motorshow vom 5. bis 15.März. Die Formel E ist mit von der Partie und stellt das Formel- E-Fahrzeug von e.dams-Renault auf dem Renault-Stand aus.

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