Formel E: Nick Heidfeld stellt den DHL ePrix in Berlin vor

Formula E - Press Conference Berlin (2015/02/24) (c)Formula E

Am Dienstag wurde in Berlin das Streckenlayout des deutschen ePrix vorgestellt. Der 2,47 Kilometer lange Kurs auf dem Flugvorfeld des ehemaligen Flughafens Berlin wird mit 17 Kurven ein sehr kurvenreiches Rennen bieten. Im ‚Apron-Bereich‘ entwirft Rodrigo Nunes die Berliner Strecke. Das Rennen wird von der Berliner Eventagentur Gil und Weingärtner organisiert. Hans-Jörg Fischer, Track-Consultant und Inhaber der Speedway Dienste GmbH, verantwortet die Bereiche Motorsport und Streckenbau.

Für die Formel-E-Fans bedeutet das, sie haben von überall an der Strecke besten Blick auf das Renngeschehen.Bei der Vorstellung des Berliner ePrix waren beide deutschen Formel-E-Piloten Daniel Abt und Nick Heidfeld präsent. Nick Heidfeld ließ es sich nicht nehmen, standesgemäß im BMW i8, dem Security-Fahrzeug der Formel-E, schon vorab die Strecke zu erkunden.

„Es wird ein ganz besonderes Rennen vor meinem Heimpublikum sein, und ich freue mich schon sehr darauf. Es ist das erste Mal für mich, auf einer solchen Strecke zu fahren und sollte so eine besondere Atmosphäre haben. Die Strecke sieht sehr kurvenreich und anspruchsvoll aus, mit 17 Kurven und unter 2,5 km, und ich denke, die Fans warden, egal wo sie sind, eine großartige Sicht haben. Als ich vor kurzem mit einigen Freunden sprach, wollten sie alle nach Berlin kommen und ich hoffe, dass es noche eine Menge weiterer Fans geben wird, die für das Rennen nach Berlin kommen.“

Formula E - Press Conference Berlin (2015/02/24) (c)Formula E

Für den Venturi-Piloten Heidfeld ist klar, dass sein Heimspiel kein einfaches Rennen sein wird: „Es wird schwierig werden, einen guten Rhythmus zu finden und eine gute Linie zu finden. Die vielen Kurven machen es einem nicht leicht, zu überholen. Andererseits können die vielen Kurven einem Piloten das Rennen leichter kaputtmachen, wenn er nur einen kleinen Fehler begeht. Der hinter ihm liegende Fahrer profitiert dann davon. Die zwei längeren Geraden sind ideal für Überholmanöver und den FanBoost einzusetzen.“
Laut dem ehemaligen Formel-1-Pilot sei in Kurve 1 nicht einfach zu Überholen. Kurve 3 sei dafür besser geeignet. „Es wird jedenfalls interessant sein, wie der Kurs tatsächlich aufgebaut wird. Auf den Strassenkursen gibt es normalerweise keine Auslaufzonen und keinen Platz für Fehler. In Berlin könnte es ein wenig mehr Platz dafür geben, gerade, wenn man risikofreudiger unterwegs ist“ fügt der Mönchengladbacher hinzu.

Hier im Video auf Youtube seht die erste Erkundungsfahrt von Nick Heidfeld (Quelle: FormulaE):

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: