F.re.e. München: Fatbikes, SQlab-Barends und SMC4Bike-Sättel

Die Halle 6 auf der Messe f.re.e in München war begehrter Treffpunkt der Reise- und Urlaubssuchenden. Dort gab es alles, was das Fahrradherz begehrt. Von Radreisen über neueste Fahrräder wie Fatbikes und Elektrobikes sowie über aktuelles Fahrradzubehör wurden die Besucher eingehend informiert.

90 Aussteller präsentierten rund 60 Fahrradmarken. Die verschiedenen Modelle wie Trekking-, Mountain-, E-Bike oder Lastenräder konnten auf drei Fahrradparcours getestet werden. Ein eigener Parcours lud ein, die neuesten Fahrradtrends gleich an Ort und Stelle auszuprobieren. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) sorgte für Sicherheit.
Die Landesgeschäftsführerin Petra Husemann-Roew vom ADFC Bayern erklärte: „Fahrradfahren liegt im Trend, das spiegelte sich im zweiten Jahr mit eigener Fahrradhalle und im breiten Ausstellerangebot der f.re.e wieder. Besonders gefragt waren Informationen zu Radrouten, Radreiseplanung sowie unserem Angebot Bett+Bike.“

Ich habe mir mal ein Fatbike der Firma KTM geschnappt, um es selbst auszuprobieren. Die Fatbikes waren das Trendthema der letzten Eurobike im August 2014 in Friedrichshafen.
Wie fühlt es sich an, wie lässt es sich fahren? Komme ich überhaupt damit vom Fleck? Alles kein Problem.
Das Modell Macina Freeze Plus stellte der österreichische Fahrradspezialist KTM für die Besucher zur Verfügung.

Das Fatbike hat einen Elektromotorantrieb von Bosch, der 250 Watt an Leistung hergibt.Die 26-Zoll-Reifen lassen sich dank des Elektroantriebs geschmeidig vorwärtsbewegen. Besonders in den Steigungen oder auf unebenen Gelände sorgt der 400Wh-Akku und die verbaute Vorderradgabel von RockShox für spürbare Unterstützung. Fatbikefahren macht verdammt viel Spass, stellte ich schon nach wenigen Testrunden fest. Die Blicke der Zuschauer hat man garantiert auf seiner Seite, denn so ein Fatbike sieht schon voluminös aus. 3.200 € kostet das KTM-Modell Macina Freeze Plus.

Wer ein Fatbike ohne Elektroantrieb fahren möchte, kommt günstiger weg. 2.000 € kostet das elektrofreie KTM-Modell Fat Rat. Vorderradgabeln sind bei Fatbikes fast Pflicht, wenn man ein angenehmes Fahren erleben möchte. Andernfalls schwimmt das Fahrrad, knickt zu stark ein.


Für bequemes und entspanntes Fahrradfahren sorgt in erster Linie der Sattel. Biker kennen das.Bereits nach wenigen Kilometern treten die ersten Sitzbeschwerden auf. Kribbeln, Taubheitsgefühl, Schmerzen im Genitalbereich machen manche Fahrradtour zur Tortur.Das Steißbein und der empfindliche Genitalbereich werden bei den meisten Fahrradsättel viel zu stark belastet. Doch damit ist Schluß.

SMP4Bike aus Italien zeigte auf der f.re.e ein Sattelkonzept, das die empfindlichen Körperregionen optimal entlastet (Venen, Steißbein,Nerven, Hoden). Durch den Sattel wird das Körpergewicht gleichmäßig auf die Bereiche verteilt,die geeigneter sind, die Druckbelastung zu stemmen wie der Sitzknochen und die Gesäßmuskulatur.

SMP4Bike-Sättel verteilen die Druckbelastung über die gesamte Länge des Sattels, unabhängig von der Haltung des Radfahrers. Der italienische Sattelhersteller bietet 17 unterschiedliche Modelle an, die sich von der Art der Polsterung, starr oder gepolstert, und der Modellgrösse untersscheiden.

Die Firma SQlab ist ein deutscher Rad-Ergonomie-Experte und Hersteller von ergonomischen Sätteln und Radzubehör-Artikel. Der in Taufkirchen bei München ansässige Hersteller zählt schon seit Jahren zu meinen Favoriten und bietet in ihrem Portfolio ebenfalls ergonomische Sättel an.

Der Easyseat 600 active Medical ist ein ganz besonderes Exemplar, der für 100% Entlasung des empfindlichen Dammbereichs sorgt. Die Sitzschalen sind in drei Breiten einstellbar. Jede Sitzschale ist einzeln gedämpft und in alle Richtungen leicht beweglich. Dieser Sattel eignet sich für Räder mit sehr aufrechter Sitzposition, allerdings nicht geeignet für Mountainbike- oder Rennräder. Der 600 active ist einsetzbar für schwere Fahrer bis 120 kg Körpergewicht.


Eingeschlafenen Hände und Schmerzen im Handgelenk? Kennst du das ? Bei SQlab gibt es zur Entlasung des Handgelenks sogenannte Barends, also Lenkerhörnchen, im Sortiment.

Der SQlab711 hat drei verschiedene Gummimischungen (innen hart, außen weich) und sorgt für ein perfektes Gripniveau und hohen Griffkomfort. Der Lenkergriff passt sich optimal an die eckige Form der Finger an. Gerade bei Mountainbike- und Trekkingfahrer, die oft langen Touren unternehmen, sind die SQlab-Barends sehr begehrt. Es gibt sie jetzt in vier verschiedenen Farben schwarz-schwarz, schwarz-orange, weiß-rot und weiß-blau mit drei unterschiedlichen Größen (S,M,L). Ich nutze übrigens die SQlab-Lenkergriffe bei meinem Micro-Scooter, den ich täglich im Einsatz habe und kann sie nur wärmestens empfehlen.


Eine zusätzliche optimale Ergänzung zu den Lenkergriffen bietet SQlab neuerdings mit den Mini-Barends Spirgrips aus der Schweiz an.

Die kleinen, ergonomisch geformten Barends aus Aluminium werden innerhalb der Griffe am Lenker montiert und sorgen für eine absolut komfortable, entlastende und natürliche Armstellung auf dem Fahrrad. Gerade bei längeren Touren auf dem MTB oder Trekkingrad bieten die Spirgrips eine optimale Entlastung für Hände, Arme und Rücken. Das spacige Design kostet knapp 80€ und sticht dem Radfahrer sofort ins Auge, wenn er die Mini-Barends das erstemal sieht.

Hier seht ihr weitere Impressionen der Messe:






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