Formel E: Acht Hersteller in der neuen Saison dabei

Formel E in Action (c)Formula E

Der Motorsport-Weltverband FIA hat die acht Hersteller offiziell bekanntgegeben, die ab der zweiten Formel-E-Saison 2015/2015 ihren eigenen Antrieb entwickeln dürfen.
Eines vorweg: Deutschland ist durch Abt Sportsline mit Teamchef Hans-Jürgen Abt vertreten.

Zu den acht Herstellern gehören :
– ABT Sportsline
– Andretti
– Mahindra
– Motomatica
– NEXTEV TCR
– Renault Sport
– Venturi Automobiles
– Virgin Racing Engineering

In der Premierensaison 2014/2015 sind Lucas di Grassi & Co noch mit dem Einheitsauto Spark-Renault SRT_01E unterwegs. Unter der Haube des Einheitsboliden werkelt das Triebwerk von McLaren.
Ab der neuen Saison dürfen die acht vorgestellten Hersteller ihre eigenen entwickelten Innovationen verwenden. Die Entwicklung beschränkt sich vorerst nur auf den Antrieb. Die Entwicklung bei Abt Sportsline wird zusammen mit deren Technologiepartnern Audi, Schaeffler und Würth vorangetrieben.

Daniel auf Abt_Twitter (c)Twitter/Abt

Um die Kosten nicht explodieren zu lassen und Investment und Innovation zu fördern, dürfen die Hersteller nur am Antrieb weiterentwicken, inklusive Elektromotor, Inverter, Getriebe und Kühlsystem.
„Die stufenweise Öffnung des Reglements wird Innovation fördern, während man gleichzeitig die Kosten unter Kontrolle behält“, erläutert FIA-Präsident Jean Todt.

FIA-Präsident jean Todt eröffnet mit einer Rede die FIA Sportkonferenz München 2014 (c)Erich Hirsch
„Die Lösungen, die von den Herstellern gewählt wurden, werden hoffentlich zu einer rasanten Entwicklung von zukunftsorientierten Technologien der Formel E führen“ ergänzte Todt. „Bezüglich der gewählten Hersteller, sind wir mit der Qualität der eingegangenen Bewerbungen zufrieden. Die Anzahl der Hersteller, die involviert sind, zeigt das riesige Interesse an der Formel E“ so der Franzose.

Formel-E Serienboß Alejandro Agag schlug in diesselbe Kerbe: „Es ist für die Formel E fantastisch, soviele Hersteller zu bekommen, die ein Teil der Weltmeisterschaft sein wollen und das nach nur vier Rennen. Es zeigt auch das große Vertrauen in die Serie. Von Beginn an war eines unserer Ziele, den Technologiewettberwerb zu fördern. Wir können das als Organisatoren der Serie nicht allein. Wir brauchen „Darsteller“, die sich engagieren und Technologien entwickeln, um gegeneinander in den Rennen zu kämpfen. Durch diesen Kampf verbessern wir die Technologie und mit der verbesserten Technologie verbessern wir die Elektroautos im Allgemeinen. Ab der dritten Saison erwarten wir weitere Hersteller, mit denen wir bereits Gespräche führen.“

Ab der dritten Saison dürfen die Hersteller an den Batterien tüfteln, die ab der fünften Saison dazu führen soll, dass nur noch ein Fahrzeug pro Fahrer und Rennen notwendig ist. So lautet das Ziel der Formel-E Organisatoren.

In einem Video-Interview könnt ihr hier Alejandro Agag sehen, wie er über die acht Hersteller diskutiert:

Mit der Öffnung der Serie und der Mindestanzahl von vier Herstellern wird die Formel E den Status einer Weltmeisterschaft bekommen, das immer ein erklärtes Ziel von Agag war.

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