Formel E: Nick Heidfeld im Kampfjet unterwegs

Nick Heidfeld, VENTURI (c)Formula E

Venturi-Pilot Nick Heidfeld zählt neben Daniel Abt (Audi Sport ABT) zum einzigen deutschen Piloten in der Formel E. Für den ehemaligen Formel-1-Piloten aus Mönchengladbach reichte es in der neugegründeten Motorsportserie nicht nicht für einen Sieg, allerdings schnupperte er bereits kräftig daran. Zuletzt sah er beim ePrix in Buenos Aires vier Runden vor Schluß schon wie der sichere Sieger aus, ehe ihn eine Durchfahrtsstrafe wegen Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse ausbremste.

In einem Interview mit der FAZ spricht der 37-jährige über die Formel E und sein ehrgeiziges Ziel, dort einmal Weltmeister zu werden. „Die Formel E ist kein Kinderspiel. Wir haben in der Serie ein sehr starkes Fahrerfeld, es sind  ganz bestimmt keine Pfeifen unterwegs. In der Formel E sind die Leute da, weil sie gut Auto fahren können. “ so Heidfeld. Keine Paydriver wie sie in der Formel 1 gang und gäbe sind.

Heidfeld trauert seiner Formel-1-Zeit schon noch ein wenig nach, zumal er sich unvorbereitet aus dem Formel-1-Zirkus 2011 von Lotus verabschieden mußte. Insbesondere der Motorensound der Formel1-Boliden mit bis zu 20.000 Umdrehungen  verursachten bei ihm Gänsehaut pur.Die Formel 1 sei, was Beschleunigung, Fliehkräfte und Bremswirkung betrifft, mit nichts zu vergleichen.

Nick Heidfeld, Venturi (c)FormulaE

In der Formel E fühlt sich Heidfeld dennoch wohl. „Mein Rennwagen klingt beinahe wie ein Kampfjet, ein leiser Kampfjet. Es ist eine Art Surren, und das verändert sich im Klang, je nachdem, wie schnell man ist.“ so Heidfeld gegenüber der FAZ.

Der Venturi-Pilot ist sich trotz der Kritik der Formel1-Weltmeister Sebastian Vettel und Jenson Button sicher, dass der Motorsport mit Elektroantrieb die Zukunft ist: „Wir stehen erst am Anfang, die Technologie wird sich weiterentwickeln. Die Formel E bot in den bisherigen vier ePrix spannende Rennen, vier verschiedene Sieger sprechen eine deutliche Sprache. Heidfeld ist mit dem Verlauf der Formel E hochzufrieden: „Wir gehen in die Städte zu den Menschen, wir fahren in London sogar in einem Naturschutzgebiet, unmittelbar daneben ist ein Zoo. All das hat es zuvor nie gegeben.“

Nick Heidfeld hat übrigens Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio, der das Venturi Formel-E-Team gründete,bisher noch nicht persönlich getroffen. Für den ePrix in Miami (14.März) kündigt sich allerdings ein Besuch des Hollywood-Stars an. Heidfeld könnte sich mit einem Sieg vor den Augen des Titanic-Schauspielers selbst unsterblich machen.

Quelle:FAZ

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