Formel E: Spark will neue Radaufhängungen bis Miami liefern

Chandhok Aufhangungsschaden (c)Mahindra Racing

Die Formel-E-Fans müssen sich noch ein wenig bis zum nächsten ePrix in Miami  am 14.März gedulden. Hnter den Kulissen wird bereits kräftig gearbeitet, insbesonders bei Spark. Die französische  Firma stellt den Einheitsboliden der Formel-E zur Verfügung und muß spätestens nach den ePrix in Buenos Aires in Sachen Radaufhängung nacharbeiten.

Bei Karun Chandhok (Mahindra Racing) brach die Aufhängung ohne Feindeinwirkung bereits im ersten Renndrittel, dem in Führung liegenden Lucas di Grassi (Audi Sport Abt) ereilte nach dem Pflichtboxenstop das gleiche Schicksal. Beide Piloten landeten in der Mauer und mußten punktelos nach Hause fahren. Laute Kritik äußerte Fahrergewerkschaftssprecher Chandhok bereits während des noch laufenden Rennens, als der Inder sein Malheur via Twitter (siehe Foto oben) postete.

Bereits beim ePrix in  Punta del Este (Uruquay) war Andretti-Pilot Jean-Eric Vergne Leidtragender der Spark-Radaufhängung, als diese im Kampf um den Sieg beim Franzosen ebenfalls brach.

Spark-Chef Frederic Vassue hat bereits reagiert. Es wird an einer verbesserten Radaufhängung samt Dämpfern bis zum ePrix in Miami gearbeitet. In der Sonne Florida’s erwartet der modifizierten Radaufhängung gleich eine erste Bewährungsprobe, denn der Strassenkurs in Downtown Miami rund um die Basketball-Arena der Miami Heat weist signifikante Bodenwellen auf. Aus eigener Urlaubserfahrung kann ich die Unebenheiten nur unterstreichen.

Marc Priestley, früherer Chefmechaniker beim McLaren Formel-1-Team und nunmehr beim britischen Sender ITV zuständig für die technischen Analysen der Formel E erklärte gegenüber ‚Current E‘:“ Die Aufhängungen werden über Gebühr strapaziert. Wir sehen vielleicht drei bis vier Unfäle pro Rennwochenende. Die insgesamt 40 Autos spulen ungefähr 4.000km pro ePrix ab. Viele Runden davon sind Rennrunden, die wesentlich aggressiver gefahren werden als Testrunden.  Die Radaufhängungen wurden auf konventionellen Rennstrecken wie Donington getestet. Die Strassenkurse sind alle uneben, Erfahrungen dazu gibt es keine. Ich bin sehr gespannt, wie sich die neuen Aufhängungen in Miami schlagen werden“.

Vasseur gab an, dass gleichzeitig die Dämpfer einer Neuerung unterliegen, um mehr Spiel bei der kompletten Aufhängung zu haben. Spark produziert die Teile nicht selbst,deswegen gab es keine Möglichkeit bis Buenos Aires neue Teile einzusetzen. Die Weihnachtszeit mit ihrer Unterbrechung tat ihr übriges, so der Franzose gegenüber ‚Current E‘.

Eines ist klar. Sicherheit geht im Motorsport vor. Gerade die Formel E beruft sich auf dieses Prinzip. 40 Kits wird Spark in den kommenden Wochen liefern,die noch vor Miami getestet werden sollen.

 

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