Formel E: Felix da Costa gewinnt den ePrix in Buenos Aires

Die Sieger von Buenos Aires(c)FormualE

Was für ein Thriller in Argentinien. Den vierten ePrix gewann in einem packenden Rennen Felix da Costa (Amlin Aguri) vor Nicolas Prost (e.dams-Renault) und Nelson Piquet Jr. (China Racing). Für Felix da Costa war es der erste Sieg in der Formel E und dementsprechend jubelte der Portuguise:“Es war ein hartes Rennen, ich weiß nicht, was da in den letzten Runden los war. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.“

Teilweise war es ein chaotisches Rennen, gerade in den letzten fünf Runden des Rennens wechselten die Top Five Positionen in jeder Kurve.

Felix da Costa(c)FormualE

Es gab gleich mehrere tragische Helden des Rennens.  Sebastien Buemi, Nick Heidfeld und Lucas di Grassi. Alle Drei führten den ePrix an, ehe sie in Führung liegend ausfielen oder zurückfielen.Pole-Setter Buemi führte zur Halbzeit das Feld an, ehe er mit Aufhängungsschaden aufgeben mußte und di Grassi sich die Führung schnappte. Kurz danach ereilte den Tabellenführer das gleiche Schicksal und der Brasilianer landete mit dem gleichen Malheur an exakt der gleichen Stelle wie zuvor Buemi in der Mauer. Jetzt schien der Weg frei zu sein für Nick Heidfeld, doch in der Schlussrunde erhielt der Deutsche  wegen Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse eine Durchfahrtsstrafe. Sehr bitter für Heidfeld. Aus der Traum vom Sieg.

Heidfeld hatte einen guten Start, schob sich gleich nach der ersten Kurve vorbei an Alguersuari auf Platz Zwei. Auch di Grassi konnte relativ früh an Sam Bird vorbeiziehen, danach schnappte sich der Brasilianer in Runde 7 auch Bird’s Teamkollege Alguersuari. Buemi ließ vorne nichts anbrennen und kontrollierte das Feld.

Chandhok Aufhangungsschaden (c)Mahindra Racing

Der Knackpunkt des Rennens war der Aufhängungsschaden von Mahindra Racing-Pilot Karun Chandhok in Runde 16. Kurz vor dem Pflichtboxenstop mußte das Safety-Car raus. Sieben Runden lang weilte der BMW i8 als Safety-Car auf der Strecke, zur gleichen Zeit wechselten die Piloten ihre Fahrzeuge. Chaos herrschte vor, niemand wußte genau, wer bis dahin in Führung lag. Nachdem alle Piloten ihre Positionen bezogen hatten, ging es in Runde 23 weiter.

Dann ging es  Schlag auf Schlag, es häuften sich jetzt die Ausfälle. Nick Heidfeld, der neben Bruno Senna und Jean-Eric Vergne den FanBoost erhielt, schien von den Ausfällen zu profitieren. Mit dem FanBoost im Rücken kontrollierte der frühere Formel-1-Pilot das Geschehen, doch in der Schlussrunde folgte die Hiobsbotschaft. Am Ende gab es mit Platz Neun zwar noch Punkte, doch das dürfte ein schwacher Trost für Heidfeld sein.

Twitter by D.Abt (c)Abt

Daniel Abt hatte erneut Pech. Im Kampf um Platz Vier mit Vergne, Prost, Piquet und Alguersuari landete der Kemptener beim Anbremsen in Alguersuari’s Auto und mußte aufgeben. Abt nahm die Schuld auf sich. Schade für den Audi Abt-Piloten, der in Reichweite der Top Five lag. Bis  dahin lieferte  er ein gutes Rennen. Von Startplatz 12  ins Rennen gegangen, kämpfte sich der junge Deutsche bis auf Platz Sechs vor.

Gesamtwertung Formel E(c)FormualE

In der Meisterschaft bleibt Abt-Pilot Lucas di Grassi mit 58 Punkten Führender, allerdings liegt Sam Bird mit 10 Punkten knapp dahinter. Auf Platz Drei folgt Sebastien Buemi, der für die Pole-Position drei Punkte bekam. Auch der viertplazierte Nicolas Prost liegt in Schlagdistanz zu di Grassi. Es bleibt in der Meisterschaft sehr spannend.

Der nächste ePrix findet in fünf Wochen in Miami (Florida) statt.

 Ergebnis ePrix von Buenos Aires (Runde 4):

1. Felix da Costa (Amlin Aguri)

2.Nicolas Prost (e.dams-Renault)

3. Nelson Piquet Jr. (China racing)

4. Jaime Alguersuari (Virgin Racing)

5.Bruno Senna (Mahindra Racing)

6.Jean-Eric Vergne (Andretti Autosport)

7.Sam Bird (Virgin Racing)

8.Salvador Duran (Amlin Aguri)

9.Nick Heidfeld (Venturi GP)

10.Oriol Servia (Dragon Racing)

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