DTM: Drei Fragen an… Marco Wittmann

ADAC Sportsgala 2014 München-Marco Wittmann und Tropäe
Marco, Sie haben in der vergangenen Woche Journalisten bei Ihren Fahrten im Ice-Watch BMW M4 DTM mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Wie ist es gelaufen?
Marco Witmann: „Die gesamte Veranstaltung hat sehr viel Spaß gemacht. Es ist großartig, dass es BMW Motorsport Journalisten ermöglicht, selbst Erfahrungen in einem Rennauto zu sammeln. Ich habe den Teilnehmern eine Einweisung in meinen Ice-Watch M4 DTM gegeben und nach ihren Fahrten gemeinsam mit ihnen die Daten analysiert. Das war für mich sehr interessant. Einige der Fahrer hatten schon zuvor Erfahrungen in anderen Rennautos gesammelt und kamen gut mit dem DTM-Fahrzeug zurecht.“
Welches war Ihr persönliches Highlight?
Wittmann: „Ich hatte die Gelegenheit, die legendären BMW DTM-Fahrzeuge aus den 1980er Jahren zu fahren – den BMW 635 CSi und den BMW M3. Für mich war es beeindruckend, die Unterschiede am eigenen Leib zu erfahren und zu sehen, wie sich die Technik in den vergangenen 30 Jahren entwickelt hat. Früher musste man als Fahrer am Lenkrad und mit der Schaltung viel härter arbeiten. Dafür muss man heute in den Kurven die Linie viel perfekter treffen und generell exakter fahren als damals. Mir hat der Ausflug in die historischen Fahrzeuge extrem viel Spaß gemacht. Besonders der BMW M3 von 1987 ist mein absoluter Favorit – ein Traumauto.“
Generell kommen Sie seit Wochen aus dem Reisen und dem Besuch von Veranstaltungen nicht mehr heraus. Wie erleben Sie den Stress nach dem Gewinn des DTM-Titels?
Wittmann: „Natürlich war die Zeit seit dem Saisonende der DTM für mich extrem stressig. Ich war kaum einen Tag zu Hause. Aber ich genieße diese Zeit trotzdem sehr, schließlich steht hinter allen Terminen die Tatsache, dass ich DTM-Champion geworden bin. Vor diesem Hintergrund macht mir diese Zeit, die ich gerade erlebe, unheimlich viel Spaß. Zudem ist es eine Ehre für mich, dass meine Erfolge von so vielen Seiten gewürdigt werden – wie nun mit der Wahl zum ‚Tourenwagen-Fahrer des Jahres‘ und mit der Verleihung des ‚goldenen Rennfahrer-Schuhs‘. Das ist etwas ganz Besonderes für einen Rennfahrer.“
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