DTM: Großes DTM-Kino in Hockenheim

 

Am Wochenende geht die DTM-Saison 2014 auf dem Hockenheimring über die Ziellinie. Traditionsgemäß startete die DTM zu ihrem 30-jährigen Jubiläum den Saisonauftakt Anfang Mai auf dem legendären Kurs im Hardtwald und endet auch dort. BMW-Pilot Marco Wittmann steht bereits als neuer DTM-Champion fest, der mit seinem RMG-Team zuletzt in Zandvvort auch die Teammeisterschaft gewann. Wittmann feierte in Hockenheim seinen ersten DTM-Sieg überhaupt und legte beim Saisonauftakt den Grundstein für sein grandiosen Jahr.

Zugleich war es der erste Sieg für das BMW-Team RMG und ein perfekter Einstand für den neuen BMW M4 DTM. Auf dem 4,574 km langen Track über 42 Runden steht noch die Entscheidung um den Herstellertitel aus. BMW führt auch diese Wertung mit 362 Punkten an, allerdings liegt Audi mit nur 21 Punkten Rückstand in Schlagdistanz zu den Münchnern. Mercedes mit 206 Punkten hat bei der Entscheidung nichts mehr zu tun. Mit dem Herstellertitel wäre es für BMW es nach 2012 das zweitemal, das Triple in die bayerische Landeshauptstadt zu holen. Damals gewann Bruno Spengler das DTM-Championat mit dem BMW Team Schnitzer. Im Vorjahr gewann der ehemalige Formel-1-Pilot Timo Glock sein erstes DTM-Rennen für BMW. Der Hockenheimring liegt also den Münchnern.

Das Auftaktrennen im Badischen war spannend und spektakulär zugleich. Hinter dem Sieger Wittmann landeten gleich drei Audi-Piloten, die diesmal den Spieß umdrehen möchten. Besonders der Zweitplazierte Mattias Ekström lieferte eine Aufholjagd Richtung Spitze, der von Startplatz Fünf ins Rennen gegangen war und nach dem Pflichtboxenstopp mit den weicheren Optionsreifen unaufhaltsam nach vorne stürmte. Erst eine leichte Kollision beim Überholen mit Pole-Setter und Markenkollege Adrien Tambay bremste den Schweden. Ekström konnte vor 2 Wochen endlich den lang ersehnten ersten Audi-Sieg der Saison in Zandvoort erzielen. Audi zeigte sich dieses Jahr in der Breite sehr stark, allzugerne würde Audi’s DTM-Leiter Dieter Gass mit der Herstellermeisterschaft wenigstens einen Titel nach Ingolstadt lotsen.

Lokalmatador Mercedes wird alle sieben Piloten mit dem überarbeiteten Mercedes AMG Coupe ausrüsten, um beim Saisonabschluß nochmals ein Ausrufezeichen zu setzen. Christian Vietoris durfte in Zandvoort bereits das modifzierte Gefährt fahren, landete als bester Sterne-Pilot auf Platz Fünf. Für Vietoris geht es noch um die Vizemeisterschaft, 12 Punkte Rückstand gilt es auf den den aktuell Zweitplazierten Mattias Ekström aufzuholen.

Das abwechslungsreiche Streckenlayout des Hockenheimrings garantiert spannenden Rennsport, die Teams benötigen ein flexibles Fahrzeug-Setup. Schnelle Geraden und Kurven wechslen sich mit langsamen Passagen und Spitzkehren ab. „Die Rennstrategie wird wie immer eine wichtige Rolle spielen, das Qualifying wird einen vorentscheidenenden Charakter haben. Wer vorne losfahren kann, hat die besten Chancen auf die Podiumsplätze“ weiß auch DTM-Reifeningenieur Christopher Stucki von Hankook.

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